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Mailadressen
  • Adressen habe die Form Name@Domain. Als Domain kann sowohl mathematik.uni-leipzig.de als auch math.uni-leipzig.de verwendet werden.
  • Als Name kann der Login-Name auf dem Mailserver verwendet werden. Dies ist in der Regel der kleingeschriebene Nachname, wobei Umlaute und andere Sonderzeichen vermieden werden müssen. Er ist nicht auf eine Länge von 8 Zeichen beschränkt.
  • Bei ankommender Mail wird auch der auf genau 8 Zeichen gekürzte Login-Name akzeptiert.
  • Außerdem kann jeder noch eine zweite Namensform verwenden, im Folgenden Mailname genannt. Dieser darf ebenfalls keine Umlaute, Akzente oder Ähnliches enthalten und hat in der Regel die Form Vorname.Nachname.
  • Es gibt einige zentrale Mailinglisten (Sammeladressen). Sie sind hier einsehbar.
  • Die Liste all@math.uni-leipzig.de erreicht alle auf dem Mailserver eingetragenen Nutzer.
  • Passwörter für den IMAP/POP-Zugriff auf den Mailserver können hier geändert werden.
  • Den Mailnamen und den vollen Namen (der in E-Mails ebenfalls mit übermittelt wird) kann jeder hier selbst ändern.

Damit sind für jeden Nutzer 4 Adressen gültig, für mich z.B.:
Meik.Hellmund@math.uni-leipzig.de,
Meik.Hellmund@mathematik.uni-leipzig.de,
hellmund@math.uni-leipzig.de,
hellmund@mathematik.uni-leipzig.de

Kanonische Form (die z.B. in den Reply-To header der E-Mail eingetragen wird) ist die erste Form.


Mailzugriff: IMAP vs. POP3 oder Webmail
Zum Lesen der E-Mails muß eine der Zugriffsvarianten POP3 oder IMAP verwendet werden, was wohl alle modernen Mailprogramme können.
  • IMAP
    hat den großen Vorteil, daß die Mail auf dem Server archiviert bleibt. Man kann seine Mail von verschiedenen Rechnern mit verschiedenen Mailprogrammen bearbeiten und sieht immer dieselben Mailfolder. Außerdem steht auch ein Webmailer "Squirrelmail" zur Verfügung. Sie können von jedem Webbrowser (Netscape, Internet Explorer,…) der Welt aus Ihre Mail bearbeiten, indem Sie nach mail.math.uni-leipzig.de gehen.
    IMAP erlaubt außerdem das Filtern und Sortieren von Mails und die Konstruktion eigener Adressen. Dazu weiter unten unter "SmartSieve" mehr.
  • POP3
    ist ein Protokoll, das ihre Mail vom Server abholt und lokal ablegt. Für den Rest ist dann Ihr lokales Mailprogramm zuständig.
Der Zugriff von Rechnern außerhalb des Mathematik-Subnetzes ist nur über die verschlüsselten Protokollvarianten IMAPS und POP3S möglich. Diese können natürlich auch innerhalb des Instituts verwendet werden.

Konfiguration der Mailprogramme

Grundsätzlich müssen jedem Mailprogramm (Mozilla, Thunderbird, Outlook, Kmail, mutt, was auch immer …) drei Dinge mitgeteilt werden:
  • Verwendete Mailadresse und Name:
    siehe Punkt 1.
  • Wie Mail empfangen werden soll:
    Verwendetes Protokoll: IMAP (oder POP3)
    Posteingangsserver: mail.math.uni-leipzig.de
    Username und Password
  • Wie Mail gesendet werden soll:
    Verwendetes Protokoll: SMTP
    Postausgangsserver oder SMTP-Server: mail.math.uni-leipzig.de

Verschiedene Rechenzentren haben Anleitungen für verschiedene Mailprogramme erstellt:

RZ der Uni Koblenz | Unser RZ (Folge den Links am Ende der Seite) | North Carolina State University

Hinweise für die SUN-Nutzer:

Das graphische Mailprogramm "dtmail" braucht zwei Konfigurationsänderungen: unter options -> basic muß der IMAP-Server mail.math.uni-leipzig.de eingetragen werden, under options -> advanced derselbe nochmal als "outgoing mail server".
Diese Einstellungen sollte man auch machen, wenn man dtmail nicht direkt verwendet, damit die Benachrichtigung über neue Mails in der Menuleiste funktioniert.

Hinweise für pine-Nutzer:

Folgende Eintragungen sollten im .pinerc gemacht werden, wobei "USER" durch den eigenen Login-Namen auf dem Mailserver zu ersetzen ist:
       smtp-server=mail.math.uni-leipzig.de
       inbox-path={mail.math.uni-leipzig.de/user=USER}INBOX
       rsh-open-timeout=0  
Unter den folgenden Links kann man mehr über die Konfiguration von pine erfahren:
Pine-Dokumentation des RZ der TU Chemnitz | Pine-Dokumentation der Uni Potsdam

Zugriff von außerhalb:

Grundsätzlich müssen jedem Mailprogramm (Mozilla, Thunderbird, Outlook, Kmail, mutt, was auch immer …) drei Dinge mitgeteilt werden:
  • Verwendete Mailadresse und Name:
    siehe Punkt 1.
  • Wie Mail empfangen werden soll:
    Verwendetes Protokoll: IMAPS (oder POP3S). Dies ist oft auch als "IMAP + SSL aktivieren" einzustellen.
    Posteingangsserver: mail.math.uni-leipzig.de
    Username und Password
  • Wie Mail gesendet werden soll:
    Verwendetes Protokoll: SMTP
    Postausgangsserver oder SMTP-Server: mail.math.uni-leipzig.de, dabei Authentifizierung verwenden und SSL (oder STARTTLS) aktivieren, Port 465 oder 2525 verwenden
    Username und Password

Der Webmailer: Squirrelmail
  • Der Webmailer ist unter mail.math.uni-leipzig.de erreichbar.
  • Der Webmailer ist nur benutzbar, wenn man "cookies" von dieser Webseite erlaubt! Sonst bekommt man die Fehlermeldung "You must be logged in to access this page" beim Einloggen.
  • Mailfolder kann man am linken Rand anwählen, zum Schreiben einer Mail klicke man Compose an.
  • Nach dem Einloggen kann man zahlreiche Dinge konfigurieren, z.B. unter Options -> Display Preferences die Sprache auf deutsch umstellen oder durch Änderung der Custom Stylesheet die Schriftgröße und -art verändern. Bitte den Submit-Knopf am Ende der Seite nicht vergessen!
Für Fortgeschrittene:
IMAP erlaubt jedem Nutzer, sich zusätzliche Adressen der Form loginname+foldername@math.uni-leipzig.de zu erzeugen. Z.B. erzeugt Herr Meyer im Webmailer einen neuen Folder mit dem Namen "privat" (bitte nur Kleinbuchstaben verwenden). Dann schickt er mir (M. Hellmund) eine entsprechende Nachricht, damit ich diesen Folder für Mail von außen freigebe. Anschließend wird E-Mail an die Adresse meyer+privat@math.uni-leipzig.de direkt in diesen Folder einsortiert.

Diese Features sind nach der Einrichtung im Webmailer natürlich auch mit jedem anderen Mailprogramm nutzbar, wenn es IMAP verwendet.

Der Zugriff auf die mit dem Mailsystem zusammenhängenden Webseiten erfolgt aus Sicherheitsgründen über eine verschlüsselte Verbindung. Beim ersten Aufbau einer solchen Verbindung wird man aufgefordert, ein Zertifikat zu akzeptieren. Das Zertifikat unseres Webservers hat den "Fingerabdruck"

SHA1 Fingerprint=3B:D4:E6:CE:2C:E5:C7:61:1A:B4:C3:11:B3:64:D2:36:A2:14:41:99
MD5 Fingerprint=52:11:17:DD:ED:AC:59:55:B3:40:01:F1:2F:E4:0D:20


SmartSieve
Der IMAP-Server erlaubt es Nutzern, Filter für eingehende Mails zu konstruieren, mit denen die Mail abhängig von Adressen, Betreff-Zeilen usw. zurückgewiesen, umgeleitet oder in Folder einsortiert werden kann. Zu Konstruktion solcher Filter steht SmartSieve zur Verfügung. Auch die vollständige Weiterleitung von E-Mail an eine andere Adresse läßt sich dort einrichten.

Spam und Viren
Um die Belästigung durch Spam und Viren gering zu halten, durchläuft E-Mail eine mehrstufige Filterung.
  1. Zentraler Mailserver der Uni
    • blacklists: Von Hosts, die als bekannte Spamschleuder auf den Schwarzen Listen von dsn.rfc-ignorant.org und cbl.abuseat.org sind, wird keine Mail angenommen.
    • sender callout: Mail mit ungültiger Absenderadresse wird nicht angenommen.
    • Virenscan: virenbefallene Mails werden von "Sophos Antivirus" verworfen.
  2. Mailserver des Mathematischen Instituts
    • header syntax: Mails mit syntaktisch fehlerhaften header-Zeilen werden zurückgewiesen.
    • Virenscan: zusätzlicher Virenscan mit "Clam Antivirus"
    • Anhänge: E-Mails mit Anhängen vom Typ vbs|vbe|wsf|wsh|js|jse|exe|com|cmd|shs|hta|bat|scr|lnk|pif werden zurückgewiesen, ebenso CLSID-Anhänge und passwortgeschützte Archive (beliebter Virentrick, da nicht automatisch scanbar).
    • Spam:
      • Es wird ein "lernfähiger" Spamfilter (SpamAssassin) eingesetzt. Alle als Spam klassifizierte Mail landet in einem Quarantänebereich, in dem sich jeder mit seinem Mail-Password einloggen kann.
      • Mails, die älter als 60 Tage sind, werden automatisch aus dem Quarantänebereich entfernt.
      • Sollte eine E-Mail fälschlich als Spam klassifiziert und im Quarantänebereich gelandet sein, kann man sie mit einem Mausklick nachliefern lassen, gleichzeitig wird der Spamfilter "trainiert".
      • Sollte noch Spam durchkommen, dann leite Sie ihn bitte an spam@math.uni-leipzig.de weiter, damit die Mail zum "Training" genutzt werden kann.


Meik Hellmund, last modified 04 December 2010